Wisefood

Papiertrinkhalme mit bedenklichem Kleber - Hinweise und Tipps


Strohhalme aus Papier haben als voll kompostierbare und plastikfreie Alternative eine Nische besetzt. Die Papierstrohhalme werden unter hohen Auflagen produziert und zeichnen sich durch die vielfältigen Farben und Designs aus. Die größte Masse an Papiertrinkhhalmen werden in China produziert. Auf riesigen Laufbändern werden Papierstränge zusammengeführt und schließlich mit Kleber versiegelt. Um was für eine Art von Kleber es sich handelt, ist nicht immer klar. Trotzdem gelten die Papiertrinkhalme bereits weit verbreitet als vertretbare Plastiktrinkhalmalternative. Wir haben auf der Canton Fair in China recherchiert, wobei wir die erschreckende Erfahrung gemacht haben, dass einige Trinkhalmhersteller lebensmitteluntaugliche Kleber nutzen. Aufgrund unwissender Verbraucher erobern Papiertrinkhalme weiter den Markt. Die Trinkhalme kann man bei großen Handelsketten wie zum Beispiel Müller, Rossmann und dm und in Einrichtungsläden wie IKEA und Depot kaufen. Dies macht sie leicht erhältlich und hilft dabei den Plastiktrinkhalmen Konkurrenz zu machen.

Beispielsweise kann man die Trinkhalme gestreift, gepunktet, mit Logos oder Werbebotschaften und in verschiedenen Größen kaufen.  Die Trinkhalme aus Papier werden vor allem dort verwendet, wo es um ein einprägsames Trinkerlebnis geht. Außerdem sind sie durch ihre vielfältigen Aufdrucke und Gestaltungsmöglichkeiten auf Kindergeburtstagen oder Feiern gefragt.

Größter Vorteil der Papiertrinkhalme ist die eingeschränkte Kompostierbarkeit innerhalb kurzer Zeit. Bei 40 Milliarden Trinkhalmen, die jährlich verbraucht werden und damit irgendwann im Meer landen, ist es ein enormer Vorteil, wenn diese nicht für hunderte Jahre die Umwelt belasten.

Dieser Vorteil steht allerdings einer großen Problematik gegenüber. Der Kleber, der die Papiertrinkhalme zusammenhält ist nicht in allen Fällen lebensmitteltauglich, wie wir selbst auf der Canton Fair 2018 erfahren mussten.

Da der Papiertrinkhalm mit der Zeit im Wasser aufweicht verteilt sich der Kleber im Getränk und gelangt schließlich durch das Trinken in den menschlichen Organismus. Hierbei können Konsequenzen nicht ausgeschlossen werden.

Nicht nur der Kleber gelangt durch das schnelle Auflösen der Strohhalme ins Getränk, sondern es besteht auch die Gefahr, dass sich eventuell Rückstände im Getränk bilden. Auch das Ansetzen zum Trinken ist durch die sich am Halm sammelnde Feuchtigkeit nicht mit dem gewohnten Trinkerlebnis gleichzusetzen. Hinzu kommt, dass der lange Transportweg aus oft weit entfernt gelegenen Produktionsländern die Klimabilanz verschlechtert. Zwar lassen sich die Papiertrinkhalme kompostieren, trotzdem landen die meisten jedoch im Müll, der schließlich verbrannt werden muss. Außerdem wird nur in den seltensten Fällen Altpapier für die Produktion verwendet, sodass man die Herstellung nur bedingt nachhaltig und ressourcenschonend nennen kann.


Unsere essbaren Trinkhalme bieten, im Gegenteil zu den Papiertrinkhalmen, nicht nur den Vorteil der Umweltverträglichkeit, sondern erweitern den Trinkgenuss um einen Knabberspaß. Den SUPERHALM stellen wir aus Apfeltresterund Getreide her. Der Apfeltrester ist ein Nebenprodukt der Apfelsaftproduktion. Er ist dadurch nicht nur komplett biologisch abbaubar, sondern bietet dem Getränk einen zusätzlichen Knabberspaß.

 

Wir verwenden nicht nur Rohstoffe, die ohne diese innovative Verwendung weggeschmissen würden, sondern produzieren komplett in Deutschland. Wie ein Papiertrinkhalm ist der SUPERHALM innerhalb kürzester Zeit abgebaut, hält sich im Getränk aber für etwa 60 Minuten.

Unser Produkt ermöglicht es, sich im Alltag nachhaltig zu verhalten ohne sich in seinem Lifestyle einschränken zu müssen. Es ist zudem nicht nur essbar, sondern auch  ballaststoffreich, wodurch er auch für ernährungsbewusste Menschen sehr gut geeignet ist.

Mit unserer neuartigen Alternative zum Plastikstrohhalm bieten wir ein besonderes Trinkerlebnis, das zeigt, dass Nachhaltigkeit lecker ist und zusätzlich beweist, dass Umweltschutz nicht Verzicht bedeuten muss.

 

Lies dir auch unsere anderen Artikel durch: